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November 2, 2020

WisR-CEO Klaudia Bachinger ist "Österreicherin des Jahres"

Klaudia Bachinger, Gründerin und CEO des Wiener Start-ups WisR, ist Gewinnerin der Auszeichnung “Österreicherin des Jahres” in der Kategorie “Start-ups”. Bachinger (34) ist eine von acht Gewinnerinnen, die unter 45 nominierten Frauen und Männern ausgezeichnet wurden.

Vergeben wird die Auszeichnung “Österreicher des Jahres” von der Tageszeitung “Die Presse”, dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, den Österreichischen Lotterien, dem ORF, die Wirtschaftskammer Österreich, der Stadt Wien und dem Verbund. 

Afterwork-Überraschung

“Hätte ich gewusst, dass das heute passiert, hätte ich etwas Passenderes angezogen” lachte Bachinger (34) bei der Übergabe des Preises. Da Corona-bedingt die geplante opulente Gala ausgefallen ist, beschlossen die Macher des Preises, sich etwas Besonderes zu überlegen: Unter dem Vorwand, einen kurzen Spot für die TV-Ausstrahlung zu drehen, wurde Bachinger afterwork von einem Fake-Kamerateam interviewt. Mittendrin platzte eine Delegation samt Auszeichnung unterm Arm in den Dreh - fernsehreif.

“Die Presse”-Chefredakteur und Herausgeber Rainer Nowak, ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher und Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke überreichten der sichtlich überraschten Gründerin den Preis. Bachinger - legerer Pulli, weiße Sneaker, Signature-Dutt - verschlug es trotz spontanen Trubels nicht die Sprache. Geehrt nahm sie den Preis entgegen.

Rainer Nowak (Die Presse), Peter Hanke (Wirtschaftsstadtrat Wien), Klaudia Bachinger (WisR, v.li.) Fotos: Clemens Fabry

“Ich werde immer wieder gefragt, warum ich mich in meinem jungen Alter mit dem Thema beschäftige. Ich finde es sehr spannend, dass eine alternde Gesellschaft immer den jetzigen Älteren als Problem umgehängt wird. Dabei geht es doch um Herausforderungen, die uns alle in vielen Bereichen betreffen. Der demografische Wandel kann bestimmt nicht von einer Generation, sondern nur generationenübergreifend angegangen werden”, so die Gründerin.

“Bei Start-ups geht es um Innovation, Kreativität und Technologie. Das sind drei Begrifflichkeiten, die die Jungen wirklich im Griff haben. Deshalb kann man sich auch darauf verlassen, dass so eine Covid-Krise auch gemanaged werden kann”, sagte Stadtrat Peter Hanke bei der Übergabe. “Es ist eine Freude, Sie in Wien zu haben.”